

Am 28. November unternahmen die Klassen TG12 und TG13 eine politisch-historisch geprägte Exkursion nach Heidelberg. Ziel war die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, die den Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen und zugleich fundierten Einblick in die deutsche Geschichte des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ermöglichte.
Im Rahmen einer fachkundigen Führung setzten sich die Klassen zunächst mit der Lebensrealität der Menschen im Kaiserreich auseinander. Dabei wurden soziale Unterschiede, politische Strukturen sowie die Herausforderungen des Alltags thematisiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Rolle Friedrich Eberts als erster Reichspräsident der Weimarer Republik. Seine politische Arbeit, sein Einsatz für die Demokratie und die schwierigen Rahmenbedingungen der jungen Republik wurden differenziert dargestellt und gemeinsam reflektiert. So erhielten die Schülerinnen und Schüler einen lebendigen Zugang zu historischen Zusammenhängen, die bis in die heutige Zeit nachwirken.
Nach der Führung folgte eine gemeinsame Mittagspause in der Heidelberger Altstadt. Herr Bender nutzte diese Gelegenheit, um den Schülerinnen und Schülern die kulinarischen Besonderheiten Heidelbergs näherzubringen und ausgewählte Burgerspezialitäten vorzustellen. Im Anschluss gab Herr Porcher eine kurze, aber informative Einführung in die Geschichte der Heiliggeistkirche, eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt und zentraler Ort der Heidelberger Stadtgeschichte.
Der Ausflug wurde mit einem gemeinsamen Besuch des Heidelberger Schlosses abgerundet. Von dort aus genoss die Gruppe den beeindruckenden Ausblick über die Stadt, den Neckar und die umliegende Landschaft. Der Besuch verband historische Bildung, kulturelle Eindrücke und gemeinschaftliches Erleben und stellte für alle Beteiligten eine bereichernde Ergänzung zum Unterricht dar.
Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Geschichte außerhalb des Klassenzimmers zu erleben und historische Themen im direkten Kontext zu vertiefen.
