
Ausbildung+1 unterstützt Geflüchtete und Zugewanderte mit geringen Deutschkenntnissen auf dem Weg zu einer vollwertigen Berufsausbildung.
Das Prinzip:
Die reguläre Ausbildungszeit wird um ein Jahr verlängert. Dieses zusätzliche Jahr wird gezielt für Deutschunterricht, schulische Grundlagen und den Einstieg in den Betrieb genutzt.
Warum das wichtig ist
Viele motivierte Bewerberinnen und Bewerber scheitern nicht an der Praxis, sondern an der Sprache. Ausbildung+1 schafft hier bessere Startbedingungen – für Auszubildende und Betriebe.
So funktioniert Ausbildung+1
- 1. Jahr:
- 3 Tage Berufsschule
- 2 Tage Ausbildungsbetrieb
- Schwerpunkt: Sprache, Grundlagen, Orientierung
- Ab dem 2. Jahr:
- Einstieg in die reguläre Berufsschule
- zusätzlicher Sprachunterricht an einem Tag pro Woche
- Von Anfang an:
- Ausbildungsvertrag
- Ausbildungsvergütung
- Sozialversicherung
- praktische Mitarbeit im Betrieb
Für wen?
Für Geflüchtete und Zugewanderte mit
- geringen Deutschkenntnissen,
- guter Bleibeperspektive,
- dem Ziel einer anerkannten Berufsausbildung.
Das Modell ist für Ausbildungsberufe geeignet, die an unserer Schule unterrichtet werden – unter anderem in Metalltechnik, Elektrotechnik, Kunststofftechnik und den Fleischberufen.
Informationsveranstaltung
Mehr Informationen gibt es am:
Donnerstag, 21. Mai 2026, 17:00 Uhr
Gewerbliche Schule Künzelsau, Klassenzimmer A104
Eingeladen sind Ausbildungsbetriebe sowie Bewerberinnen und Bewerber. IHK, HWK und Arbeitsagentur informieren und beraten.