Abifeier am Technischen Gymnasium

Gewerbliche Schule GWKuen

Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, als die Familien, Lehrkräfte und natürlich die Abiturienten selbst sich nach und nach zur feierlichen Zeugnisübergabe einfinden. 10 Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums in Künzelsau haben es geschafft: Sie halten den höchsten Bildungsabschluss in den Händen.

Es ist ein besonderer Tag, an dem sie feiern dürfen, was sie die letzten drei Jahre investiert haben: so manche Anstrengungen, Überstunden in der Werkstatt im Rahmen des SIA-Projekts (SIA steht für Schüleringenieursakademie) oder Extratreffen in Lerngruppen. Doch es hat sich gelohnt, denn an diesem Abend können viele Preise vergeben werden.

Schulleiter Moritz Keller beschreibt die Zeit nach dem Abitur als ein leeres Blatt, das die Schülerinnen und Schüler nun füllen werden. Doch das Gestalten der eigenen Zukunft will gelernt sein. Am Ende zitiert er den Spruch „Machen ist wie wollen – nur krasser“. Denn darauf kommt es an: Nicht nur wollen, sondern auch aktiv gestalten.

Dass die Jugendlichen nun bestens für ihre Zukunft ausgerüstet sind, beweisen ihre Zeugnisse, die sie stolz in der Hand halten. In ihrer Abschlussrede bedankt sich Jana Friedrich im Namen der Klasse nochmals bei jeder einzelnen Lehrkraft und blickt positiv auf die vergangene Schulzeit zurück. Es wurde wirklich viel gelacht, erlebt und geschafft. Mika Hertlein und Lukas Szendzierlorz führen gekonnt durch den stimmungsvollen Abend und haben ihre Schulzeit kurzerhand als komplette Netflixserie aufbereitet, in der jedes Unterrichtsfach eine eigene Episode darstellt. Mit viel Humor blicken sie auf die Stunden zurück und geben den Eltern und Lehrkräften kurzweilige Einblicke in ihren nun vergangenen Schulalltag.

Der Abend ist in weiterer Hinsicht besonders, denn es ist die zehnte Abiturfeier am Technischen Gymnasium in Künzelsau.

Die frisch gebackenen Abiturienten sind nun ausgestattet mit viel Wissen, Enthusiasmus und Motivation und werden neue Schritte Richtung Zukunft gehen. Klassenlehrerin Melanie Leyrer gibt ihnen mit auf den Weg, dass Erfolg im Job nicht das Wichtigste ist, sondern liebevolle Menschen um einen herum und das Besinnen auf die eigenen Talente. So kann die Zukunft bringen, was sie will.