Schuljahr 2012/2013

Verabschiedung von 34 Absolventen der Berufskollegs mit Fachhochschulreife

Bei einer feierlichen Übergabe nahmen insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler des einjährigen gewerblich-technischen Berufskollegs FH und einjährigen technischen Berufskollegs II zum Erwerb der Fachhochschulreife ihre Abschlusszeugnisse entgegen.

Und jetzt? – Maschinenbau in Karlsruhe, Verfahrenstechnik in Konstanz, Wirtschaftsingenieurswesen (BA) in Mosbach oder Bioingenieurswesen in Regensburg – die Absolventen an der Gewerblichen Schule Künzelsau haben konkrete Pläne.

Die Anspannung der vergangenen Prüfungswochen ist den jungen Menschen aus dem Gesicht gewichen, sie sind stolz, diese schulische Hürde erfolgreich gemeistert zu haben.

Abteilungsleiter Karlheinz Schneider ermunterte die Jugendlichen ihre Aufmerksamkeit nun wieder auf andere Aktivitäten zu lenken, denn „nur ein weiter Horizont lässt Neues sehen und diese Offenheit macht den Geist frei.“(Anselm Grün).

Die Schülerinnen und Schüler hatten im vergangen Jahr ihr Ziel stets vor Augen. Wille, Durchhaltevermögen und Kraft spornten an und führten schließlich zum erhofften Erfolg.

Am Beispiel der US-amerikanischen Turmspringerin, Laura Wilkinson, verdeutlicht Schneider den Jugendlichen die Ressourcenorientierung, die Fähigkeit an die eigenen Quellen zu gelangen. Im Jahr 2000 eiferte die Turmspringerin danach die Olympia-Goldmedaille zu erringen. Ein dreifacher Zehenbruch während des Trainings warf sie zurück, sie musste pausieren. In diesem Zustand der Krise setzte sie sich täglich einige Stunden auf die Sprungrampe und ließ jedes Detail ihres Sprungs vor ihrem inneren Auge ablaufen. Später gewann sie in Sydney die Goldmedaille im Turmspringen.

Genauso wie Laura Wilkinson haben auch die glücklichen Absolventinnen und Absolventen im vergangenen Schuljahr ihre personalen Ressourcen positiv aktiviert und eingebracht. Mit diesen Erfahrungen können sie zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft blicken.

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“ (Franz Kafka)

Die Schulleitung und das Kollegium wünschen den jungen Menschen, dass sie sich stets an ihre personalen Ressourcen erinnern, diese aktivieren und gewinnbringend nutzen, sodass sie schließlich ihre eigene Spur hinterlassen.

Bild: Einjähriges Beruskolleg FH

Alexander Anger, Neuenstein; Marcel Bissinger (P und Förderpreis für soziales Engagement), Amrichshausen; Dominik Bork (P), Krautheim-Oberginsbach; Oliver de Buhr, Künzelsau; Kevin Fernsler, Künzelsau; Lukas Föll, Künzelsau-Belsenberg; Alexander Gramlich, Widdern; Florian Helmstetter (P), Ingelfingen; Nicole Herrmann (P), Krautheim-Klepsau; Sabrina Heßlinger (P mit Buchgutschein), Dörzbach-Laibach; Klaus Jürgen Jania, Krautheim; Silke Käpplinger (P. mit Gutschein), Künzelsau-Morsbach; Pascal Knaus, Forchtenberg; Felix Thilo Krause (B), Schöntal; Denis Kropf, Neuenstein-Kirchensall; Sebastian Krupp (B), Dörzbach; Julian Strobl (B), Öhringen; Philipp Swoboda (B), Ingelfingen; Marcel Zaklikowski, Schwäbisch Hall

Bild: Technisches Berufskolleg II

Denis Botsch, Crispenhofen; Juri Deisling, Bad Mergentheim; Annika Eichhorn (P und Förderpreis für soziales Engagement), Krautheim-Unterginsbach; Alparslan Ficici, Ingelfingen; Mareen Hammel, Weißbach; Simon Hertweck, Krautheim-Gommersdorf; Maurice Huth, Kupferzell; Simone Klein, Schwäbisch Hall; Jannis Schmitt, Krautheim-Gommersdorf (B.); Lukas Schukraft (P mit Buchgutschein), Künzelsau-Gaisbach; Martin Stumpf, Krautheim; Dieter Tschewtaew, Krautheim; Johanna Wirth (B), Künzelsau; Markus Wolf, Kupferzell; Julian Wolpert, Krautheim


Verabschiedung einjährige Berufsfachschule Sommer 2013

12 Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule Künzelsau freuen sich über den Abschluss der einjährigen Berufsfachschule Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (PKW-Technik und Nutzfahrzeugtechnik). Sie erlangten im vergangenen Schuljahr erste praktische Grundkenntnisse im Bereich Fahrzeugtechnik.

Abteilungsleiter Juan Iturralde Bluhme überbrachte herzliche Glückwünsche und würdigte das beachtenswerte Ergebnis mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,5.  Nun sei die erste Hürde genommen, elf Schüler werden im nächsten Jahr wieder die Schulbank drücken und ihre Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker absolvieren. Dies spricht für die gute Qualität an der Gewerblichen Schule.

Der Klassenlehrer Michael Scholl überreichte die Zeugnisse. Er sei stolz auf die Leistung seiner Schüler, besonders freut er sich über fünf Belobigungen.

Brunn Lukas, Oberkessach; Dominik Gazaneo (B und Förderpreis für soziales Engagement), Forchtenberg; Anne Jentzsch, Dörzbach; Felix Kubesch (B), Künzelsau; Tobias Morariu, Niedernhall; Nadja Müller, Krautheim; Mara Poser (P mit Buchgutschein), Untermünkheim; Florian Protzer (B), Eschental; Marcus Rau (B), Jagsthausen; Wesley Schäfer, Steinbach; Thomas Tepper (B), Dörzbach; Kurt Wintmölle, Ingelfingen


Verabschiedung der 2-jährigen Berufsfachschulen
Elektrotechnik und Metalltechnik

Nach zwei Jahren Berufsfachschule haben 20 Schülerinnen und Schüler an der Gewerblichen Schule Künzelsau eine berufliche Grundbildung in den Bereichen Metalltechnik und Elektrotechnik erworben. Zusätzlich erhielten sie bei der Zeugnisübergabe die Fachschulreife, diese entspricht der Mittleren Reife.

Der stellvertretende Schulleiter Wolfgang Kubat, der selbst ein ehemaliger Absolvent dieses Bildungsgangs ist, betont die guten Einzelleistungen, die nur mit Fleiß, Anstrengung und großem Arbeitseinsatz von Seiten der Schüler und der Lehrer möglich waren. Darüber hinaus hofft er, dass die Jugendlichen in den vergangenen zwei Jahren enge soziale Kontakte und Freundschaften schließen konnten, von denen sie auch in Zukunft zehren können. Er selbst habe in der zweijährigen Berufsfachschule einen guten Freund kennengelernt, der heute noch zu den engsten Vertrauten zählt.

Für die Absolventen stehen nun diverse Türen offen. Einige werden an der Gewerblichen Schule als Auszubildende den Unterricht besuchen. Nach der Berufsausbildung steht der Weg in die Technische Oberschule bzw. in das Berufskolleg Fachhochschulreife offen.

Im Metallbereich bietet die Gewerbliche Schule die Ausbildung zum Handwerkmeister (Feinwerkmechaniker) in Teilzeitform an, darüber hinaus besteht die Möglichkeit Techniker im Bereich Kunststofftechnik zu werden.

Egal für welchen schulischen Werdegang sich die erfolgreichen Absolventen der zweijährigen Berufsfachschule entscheiden werden, die Schulleitung und Klassenlehrerin Sandra Möller wünschen ihnen dabei viel Erfolg.

Bei Kaffee und Kuchen konnten Eltern, Geschwister sowie Schüler und Lehrer die Ereignisse der letzten zwei Jahre Revue passieren lassen. Ein Fotovortrag zur Abschlussfahrt nach München und den Tagen der Orientierung (Juni 2012) brachte schöne Erinnerungen hervor und veranlasste heitere Gespräche.

Für beide Klassen gab es insgesamt zwei Preise mit Buchgutschein, zwei Preise sowie sieben Belobigungen. Bestanden haben die zweijährige Berufsfachschule Metalltechnik:

Luisa Behringer (B), Gommersdorf; Constantin Faasel, Mäusdorf; Elias Gall (B), Krautheim; Peter Gossert (B), Ingelfingen; Nicole Karl, Westernhausen; Nino Kircheis (B), Morsbach; Lukas Kübler (P mit Buchgutschein), Gommersdorf; Jannik Lorenz, Niedernhall; Lukas Müller, Füßbach; Kevin Schmieg (B), Forchtenberg;

Zweijährige Berufsfachschule Elektrotechnik:

Nico Bauer (B), Winzenhofen; Dennis Conrad (P), Gaisbach; Marcel Conrad, Eberbach; Justine Eckstein, Mulfingen; Martin Hügel (P), Mulfingen; Jens Kretsch, Morsbach; Dimitri Minz, Künzelsau; Jonas Preyer (P mit Buchgutschein), Haag; Philipp Salig (B), Schöntal; Christian Schulz, Niedernhall.


Verabschiedung der Umschüler zum Industrieelektriker bzw. Maschinen- und Anlagenführer

Berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme an der Gewerblichen Schule Künzelsau in Zusammenarbeit mit der Innovationsregion Kocher & Jagst

Die Gewerbliche Schule Künzelsau verabschiedete in feierlichem Ambiente 32 Absolventen der zweijährigen berufsbegleitenden Umschulungsmaßnahme für Maschinen- und Anlagenführer und Industrieelektriker. Der stellvertretende Schulleiter Wolfang Kubat sprach seinen Dank und seine große Anerkennung aus und überreichte gemeinsam mit den Klassenlehrern Herrn Zoller und Herrn Wagner die Zeugnisse.

Die vergangenen zwei Jahre verbrachten die Schüler mit viel Einsatzbereitschaft, Konzentration und Motivation an der Gewerblichen Schule neben ihrer regulären beruflichen Tätigkeit, zum Teil sogar im Schichtdienst. Heute sind nicht nur ein gutes Ergebnis der Abschlussprüfungen sondern auch zufriedene, strahlende und stolze Umschüler/innen das Resultat gelungener und zielorientierter Zusammenarbeit im Unterricht. Die Klassenlehrer Thomas Zoller und Dieter Wagner betonten auch die angenehme Arbeitsatmosphäre und den Spaß. Sie wünschen den Schülern der Umschulungsmaßnahme viel Erfolg auf ihrem weiteren Arbeitsweg und hoffen, dass sie mit dem neu erworbenen Berufsabschluss einen entsprechenden Einsatz in ihrem Betrieb finden.

Herr Hettinger, stellvertretender Vorsitzender der Innovationsregion Kocher & Jagst e.V., überbrachte ebenfalls die herzlichsten Glückwünsche. Er hofft für die Umschüler, dass mit diesem Abschluss ein neuer Werdegang beginnen wird. In den vergangenen 10 Jahren haben über 200 junge Menschen durch die Kooperation der Gewerblichen Schule mit der Innovationsregion von dieser Umschulungsmaßnahme profitiert und einen weiteren Berufsabschluss erworben. Dieser Jahrgang hat gezeigt, dass Frauen und Migranten diese Herausforderung erfolgreich meistern.

Zugleich nutzte Herr Hettinger das Zusammenkommen, um an die Betriebe und Ausbilder zu appellieren. Es ist wichtig, vielfach ungenutzte kreative Potenziale junger Menschen zu erkennen und zu fördern, und dies ein Leben lang. Bildung zu vermitteln und Menschlichkeit zu pflegen, so betonte Herr Hettinger, sei immer oberste Prämisse. Durch verantwortungsbewusste Ausbildung, Umschulung und Weiterqualifizierung der eigenen Mitarbeiter sichern sich die 18 Mitgliedsbetriebe der Innovationsregion eine stabile Basis für die Zukunft. Die diesjährigen Absolventen seien Werbebotschafter für die berufsbegleitende Umschulung an der Gewerblichen Schule. Aufgrund des demographischen Wandels und des damit verbundenen Facharbeitermangels sind sie sogleich Vorbild.

Nachdem die Anspannung von den Absolventen abgefallen war, genossen sie gemeinsam den Abend mit Leckereien vom Buffet (zubereitet von der Nahrungsabteilung der Schule).

Den Facharbeiterbrief Maschinen- und Anlagenführer, ausgestellt von der IHK, haben in diesem Jahr 1 Frau und 16 Männer bekommen. Es gehören zu den diesjährigen Absolventen Viktor Awick, Öhringen; Joanna Cebulla (B), Öhringen; Alexander Minz, Künzelsau; alle Firma Würth Elektronik Niedernhall, Iraklis Delissavvas (P), Künzelsau; Meinhard Grimm (B), Forchtenberg; David Koch, Künzelsau; Pawel Kulka (P), Bad Mergentheim; alle Firma Hornschuch Weißbach, Ibrahim Halimov, Crailsheim, Sedrick Soffner (P), Schwäbisch Hall; beide Firma Ziehl-Abegg, Künzelsau, Oleg Jarygin (P), Roigheim; Eugen Koch (P), Buchen; Viktor Schirach (B), Lauda-Königshofen; Alexander Schleicher (B), Buchen; Alexander Stroh (P), Boxberg, alle Firma LTI, Berlichingen, Alexander Lindt (P mit Buchgutschein), Bad Mergentheim, Eduard Weiß (P), Niederstetten, beide Firma ebmpapst, Mulfingen, Markus Rudzky (B), Waldenburg; Firma Bürkert, Ingelfingen.

Die Ausbildung zum Industrieelektriker haben Martina Brück (P), Waldenburg; Waldemar Eremeev, Schwäbisch Hall; Michaela Feucht (B), Neuenstein; Larisa Lovas (B), Pfedelbach; Detlef Stier (B), Künzelsau; alle Firma Stahl, Waldenburg, Jochen Dörner (P mit Buchgutschein), Dörzbach, Annegret Egner (P), Niedernhall, beide Firma GEMÜ, Ingelfingen, Mladen Marjanovic (B), Künzelsau; Alexander Nied, Ingelfingen; Waldemar Rangnau, Schwäbisch Hall; Nikolai Stumpf, Künzelsau; alle Ziehl-Abegg, Künzelsau, Claus Michael (P), Wolpertshausen; Kevin Klettke (B), Zweiflingen; Alexander Kreker (P), Ingelfingen; Kevin Winkler (P), Forchtenberg; alle Firma Würth Elektronik, Niedernhall bestanden.


Verabschiedung der Technischen Oberschule

„Verweile doch, du bist so schön“ – Abschied von einer Charakterklasse

Die Gewerbliche Schule Künzelsau hat zwei Schülerinnen und 17 Schüler ihrer Technischen Oberschule (TO) am 28.06.2013 verabschiedet.

In ihrer Ansprache lobte Schulleiterin Frau Henn den besonderen Charakter der Klasse: Sie sei eine Gruppe junger und zielstrebiger Individualisten mit Sinn für Gemeinschaft und für Verantwortung auch Mitschülern gegenüber, z. B. im Mentorenprogramm der Schule. Die Klasse habe mit einem Abiturdurchschnitt von 2,1 eine besondere schulische Leistung erreicht und werde mit sechs Preisen, fünf Belobigungen und acht Sonderpreisen auch individuell belohnt. Die Wahl für eine unspektakuläre, aber persönliche Zeugnisübergabe unterstreiche den Geist der Klasse, Trends und Traditionen nicht unbedacht nachzumachen, sondern zu hinterfragen und den eigenen Weg dabei einzubinden. Frau Henn führte zur Bedeutung dieser Fähigkeit aktuelle Beispiele aus Wissenschaft und Politik an und wünschte der Klasse, dass sie auch in Zukunft diesen Weg weitergehen solle, wie auch immer jede/r von ihnen seine Zukunft gestalte. Dazu sollen sie die besten Wünsche der Schule und der Lehrer privat und beruflich begleiten.

Klassensprecher Andreas Parag bedankte sich im Namen seiner Klasse für die hilfreiche und konstruktive Unterstützung auf dem Weg zu ihrem Abitur durch ihre Fachlehrer und ihren Klassenlehrer. Er erinnerte dabei vor allem an abenteuerliche Momente auf der Studienfahrt nach Dublin, den Showcharakter mancher Physikstunde oder manche Besonderheit eines Lehrers. Er würdigte auch die privaten, persönlichen Begleiter in den vergangenen zwei Schuljahren: die Eltern, Familie, Freundinnen und Freunde. Auch sie haben in dieser Zeit viel Hilfe geleistet und nicht immer Dank erhalten. Diesen schulischen Abschluss habe die Klasse nun hinter sich, jetzt folgen andere Wege und neue Ziele in hoffentlich ebenso guter Gemeinschaft.

Abschließend zeigte Klassenlehrer, Hubert Soppa-Bäumer, kurz die Entwicklung der Klassengemeinschaft auf und gab der Klasse mit dem „Faust“- Zitat von Goethe „… verweile doch, du bist so schön…“ ein Motto auf den Weg: Wenn sie ihren Wissensdrang und Ehrgeiz verliere, wenn sie sich auf ihrem Erreichten und ihren Erfolgen ausruhe, wenn die Bequemlichkeit wichtiger werde und Entwicklung lähme, dann könne sie – wie Faust gewettet hatte – der Teufel holen. Schließlich wolle – wie Hermann Hesse gedichtet hat – „der Weltengeist … uns Stuf´um Stufe heben, weiten“. Sie habe mit dem Abitur ein wichtiges Tor für ihre Zukunft geöffnet; der überwundene schulische Raum werde ihnen hiermit nicht geschlossen. Denn auch für die Schulleitung seien sie stets willkommen. Es war eine angenehme und fruchtbare Zeit der Wertschätzung für Schüler/innen und Lehrer/innen.

In der vertrauten Gemeinschaft von Lehrern und nun ehemaligen Schülern fand der Erfolg einen feierlichen und individuellen Ausklang. Es war kein abruptes Ende, kein allgemeiner Aufbruch. Ein persönlicher Abschied als werde man sich demnächst wiedersehen. Jedem nach seiner Fasson.

Die verabschiedeten Schülerinnen und Schüler sind:

Marcus Baumann (Preis), Mulfingen-Berndshofen; Florian Behringer (Preis), Krautheim-Gommersdorf; Anton Boger (Preis), Ilshofen; Tobias Decker (Belobigung), Crailsheim; Michael Dörr (Belobigung), Mulfingen-Zaisenhausen; Dennis Eder (Preis), Obersontheim; Harald Götz (Preis), Crailsheim; Jennifer Helbing, Künzelsau-Gaisbach; Stefan Krüger (Belobigung), Rosengarten-Westheim; Sebastian Kuhn, Schwäbisch Hall; Robert Manz (Belobigung), Rot am See; Christoph Martin, Langenburg; Timo Mitsch, Künzelsau; Andreas Parag (Preis), Künzelsau-Belsenberg; Michael Probst (Belobigung), Schwäbisch Hall, Ayhan Sahin, Oberrot; Christian Schneider (Preis), Neuenstein-Kirchensall; Chris Stähle, Schwaigern.

Folgende Sonderpreise konnten vergeben werden:

Der Scheffelpreis für Anton Boger; der Physikpreis für Marcus Baumann, Florian Behringer, Dennis Eder, Harald Götz und Christian Schneider; der Mathematikpreis für Dennis Eder und der Förderpreis des Fördervereins der Gewerblichen Schule Künzelsau für Andreas Parag.


Verabschiedung der Berufsschulabsolventen am Dienstag 25.06.2013

Die Gewerbliche Schule Künzelsau verabschiedete 197 Schülerinnen und Schüler mit bestandener Berufsschulabschlussprüfung in den Ausbildungsberufen Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Feinwerkmechaniker, Elektroniker für Geräte und Systeme, Kfz-Mechatroniker, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Industrieelektriker, Maschinen- und Anlagenführer, Bäcker, Fleischer und FachverkäuferInnen im Lebensmitthandwerk mit Schwerpunkt Bäckerei – Fleischerei.

Abteilungsleiter Karlheinz Schneider betonte zu Beginn der Veranstaltung, dass das Erreichen eines Berufsschulabschlusses es wert ist sich zu treffen und die gezeigten Leistungen gebührend zu würdigen. Das beeindruckende Ergebnis von 96 Prozent bestandener Prüfungen und ein Notendurchschnitt von 2,4 feierten Schülerschaft und Kollegium der Schule mit viel Applaus.

Die jungen Menschen haben in großem Maße die Bereitschaft mitgebracht, sich in den vergangen Jahren fortbilden zu lassen. Auf fachlichem Niveau im jeweils gewählten Ausbildungsberuf als auch auf sozialer und persönlicher Ebene haben sie sich weiterentwickelt und Handlungskompetenzen erworben, mit denen Sie die Anforderungen an ihrem Arbeitsplatz nun bald als FacharbeiterIn im Handwerk und der Industrie bestehen können. Dies verdient großen Respekt und Anerkennung.

Im Leitbild der Gewerblichen Schule Künzelsau „Menschen, Maschinen, Möglichkeiten – Eigenverantwortung stärken“ findet sich diese Werthaltung verankert. Junge Menschen sollen sich auf hohem fachlichen Niveau, in persönlicher aber auch sozialer Hinsicht weiter-entwickeln und entfalten können. Vertrauen, Respekt Toleranz und Leistungsbereitschaft sollen ihnen Wegweiser sowohl in der modernen Arbeitswelt als auch im privaten Umfeld sein.

Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten an der Gewerblichen Schule wurden den Schüler vorgestellt. So gibt es Wege zum Abitur oder zur Fachhochschulreife, zum Industriemeister für Metalltechnik oder die Fachschule für Kunststofftechnik in Teilzeitform.

Die ausgezeichneten Absolventen/innen und ihre Ausbildungsbetriebe im Einzelnen:

Preisurkunde mit Buchgutschein: Reinhild Klink und Oliver Werthwein (Fa. R. Stahl AG, Waldenburg); Klaus Beck (Fa. ebmpapst, Mulfingen); Ines Hanika (Fa. Bürkert, Ingelfingen); Esther-Katharina Reinhardt-Gammel (Bäckerei Weiß, Kupferzell); Philip Herrmann (Fa. Wöhrle, Krautheim); Kai Schwab (Bäckerei Armin Schwab, Mainhardt); Konstantin Pauls (Fa. Arnold Umformtechnik, Ernsbach); Jannik Weinberger (Metzgerei Schäfer, Forchtenberg); Elisa Schumacher (Komo, Michelfeld).


Die Gewerbliche Schule Künzelsau ist stolz auf ihre Meisterschule für Metalltechnik

Prüfungsbester Feinwerkmechaniker-Meister Johannes Adelmann

In feierlichem Ambiente wurden am 19. April 2013  30 Feinwerkmechaniker in den Meisterstand erhoben. Johannes Adelmann von der Gewerblichen Schule Künzelsau empfing als prüfungsbester Feinwerkmechaniker-Meister besondere Ehrung.

 

Seit dem mittlerweile 28-jährigen Bestehen der Meisterschule an der Gewerblichen Schule Künzelsau konnten in den Meisterfeiern der Handwerkskammer Heilbronn 28 Prüfungsbeste aus Künzelsau gefeiert werden. Dies spricht für eine hervorragende Ausbildung an der Schule.

Die Meisterschule bietet eine berufliche Qualifizierung für Facharbeiter aus der Metalltechnik (Industriemechaniker, Feinwerkmechaniker, Werkzeugmechaniker, Mechatroniker, Maschinen- und Anlagenführer). In den Teilen 3 + 4 können auch fachfremde Berufe qualifiziert werden.

In den regionalen Fertigungsbetrieben ist die Meisterausbildung anerkannt und die Absolventen werden in Führungsaufgaben z.B. für die Fertigungsplanung, Fertigungssteuerung, Fertigungsdurchführung sowie die Qualitätskontrolle eingesetzt.

Durch die moderne Ausstattung der Gewerblichen Schule Künzelsau werden die Schüler optimal auf die Anforderungen der Meisterprüfung vorbereitet. Es stehen zwei CNC-Fräsmaschinen mit Siemens-Steuerung, eine vernetzte Programmiersoftware sowie für die Konstruktion mit SolidWorks eine 3D-CAD-Software zur Verfügung. Die Prüfungsabnahme für den praktischen Teil erfolgt in den Werkstätten der Schule. Als Meisterprüfungsprojekt wird ein Kundenauftrag (z.B. eine Bohr-, Montage-, oder Messvorrichtung) bearbeitet. Dieser entspricht den realen Anforderungen eines Betriebes und fordert zeichnerisches, kaufmännisches und handwerkliches Können.