Jugend forscht 2019 – Interview

By | März 12, 2019

Jugend forscht 2019 – Interview

Am Freitag, den 22. Februar 2019, nahmen die drei Schüler Christian Maurer, Fabian Knörzer und Tim Betz aus der 13. Klasse des Technischen Gymnasiums am diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht im Bereich „Technik“ teil und erzielten den ersten Platz mit ihrem „CFT-Rover“. Im Interview erzählen sie von der Entstehung dieser Idee, der Umsetzung und ihren Zukunftsaussichten bei dem Landeswettbewerb in Stuttgart vom 27. – 29. März 2019.

Erzählt doch von eurem Projekt. Was genau habt ihr euch überlegt und wie seid ihr auf diese Idee gekommen?

F: Also, wir hatten letztes Jahr bereits große Lust bei Jugend forscht teilzunehmen, jedoch fehlte uns noch die entscheidende Idee. Wir wollten aber auf jeden Fall etwas Technisches bauen.

T: Da ist uns aufgefallen, dass es am 1. Mai doch etwas anstrengend sein kann den Bollerwagen ziehen zu müssen. (lacht) Wir haben also ein Fahrzeug, den „CFT-Rover“ entwickelt – CFT steht hierbei für unsere Vornamen. Er kann problemlos durch Gelände fahren und die Maße sind ca. 1m x 1m und er fährt mit Schrittgeschwindigkeit, ungefähr 6 – 8 km/h. Gesteuert wird er wie ein Modellauto.

C: (zeigt Foto) Wir haben den Rahmen, den Aufbau und die Box selbst gebaut. Den Motor und die Ketten haben wir jedoch im Internet bestellt – finanzieren konnten wir das alles durch die Innovationsregion Hohenlohe.

Wie lange habt ihr für die Entwicklung bzw. Fertigstellung eures Rovers gebraucht?

F: Von der Idee bis zur Fertigstellung hat es circa ein Jahr gedauert, letztes Jahr um diese Zeit haben wir mit der Planung begonnen. Wir haben in den Weihnachtsferien, außer an den Feiertagen, nur an dem Rover gearbeitet und ein halbes Jahr auch an jedem Samstag.

T: Unter der Woche haben wir auch nebenbei daran gearbeitet, ich tippe auf ca. 300 Stunden.

C: Freitags haben wir uns dann immer mit Herrn Schneider getroffen, er hat uns besonders mit dem Elektro-Teil geholfen und wusste auf jede Frage eine Antwort.

Auf welche Schwierigkeiten seid ihr während des Projekts gestoßen?

C: Viele. (lacht) Nein, aber die Verbindung des Mechanischen mit dem Elektronischen war nicht immer einfach und wir mussten hierfür technische Lösungen finden.

T: Der Motor z.B. ist ein Seilwindenmotor und wir mussten dafür eine Übersetzung bauen.

Ihr seid nun die Regionalsieger – wie geht es weiter?

F: Als nächstes werden wir nach Stuttgart zum Landeswettbewerb fahren.

T: Wir haben uns auch überlegt, dass unser „CFT-Rover“ noch viel mehr sein kann als nur ein Geländefahrzeug – wir könnten eine Schneeschippe anbringen, einen Anhänger bauen oder einen Mähmotor anbringen oder es könnte eine Schubkarre werden…

Das klingt doch vielversprechend. Wie schätzt ihr eure Chancen beim Landeswettbewerb ein?

T: Schwer zu sagen, aber vielleicht gibt es nur wenige, so große Projekte – das könnte ein Vorteil sein.

F: Wir wissen aber nicht, was die anderen Regionalsieger geplant haben und sicher sind alle sehr gut.

C: Wir machen uns einfach ein paar schöne Tage und sehen was kommt!

Die Schule wünscht euch auf jeden Fall viel Erfolg. Aber was passiert denn nach dem Wettbewerb mit eurem Rover?

Alle: Er wird an der Gewerblichen Schule Künzelsau bleiben, aber wir können ihn sicher ausleihen. (grinsen)

 

 

Link zum Interview (Quelle: Hohenloher Gschwätz) Externe Internetseite

www.facebook.com/gschwaetz/videos/vb.351517481864242/418372395599996/?type=2&theater

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